Transit für Karl Aspern, ein Projekt der Institute: tex, kkp, digitale kunst

„Transit für Karl Aspern“ lautet der Titel der zweisemestrigen, interdisziplinären, offenen Lehrveranstaltung der Abteilungen tex, kkp und Digitale Kunst der Universität für angewandte Kunst Wien. Auf Initiative von Michael Schultes und unter der künstlerischen Leitung von PRINZGAU/podgorschek entwickelte sich ein Projekt im öffentlichen Raum zum Thema Künstlerhaus Karlsplatz versus Seestadt Aspern. Die Geschichte des Karlsplatzes ist jene eines vieldiskutierten „Unorts“. Im Wechselspiel von übersehen-, geplant-, verworfen- und neu konzeptualisiert Werdens ist seine Melodie, die eines surrenden Transitraums geblieben, der im Einst und Jetzt Stadt und Vorstadt miteinander verbindet. Unterschiedliche Lebensformen und Realitäten führen zu ständiger Bewegung und machen ihn zur Drehscheibe vielfältiger Interessen, zu einem Neben- und miteinander von Kultur-, Bildungs-, und merkantilen Einrichtungen, gezwungen aneinander zu wachsen, umweht von einem Hauch natürlichen Chaos. Aspern, die vergessene Landschaft in der Peripherie soll nun wie einst der Karlsplatz urbanisiert, gezähmt und geordnet werden, um als neue Seestadt Aspern zu einem Zentrum urbanistischen Lebens zu erblühen. Der „Alteingesessene“ Karlsplatz versus der neuen „IntegrantIn“ Seestadt Aspern.

Presse Karl Aspern – P-pod (pdf)
Transit für Karl Aspern (pdf)
Katalog (pdf)

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